Endless
in etwa so?

bald sind die ersten zwei tage rum. und sie waren echt gut. sie sind echt gut und wie es aussieht wird es ähnlich weiterlaufen. zu mindest diese woche und vllt auch noch nächste.es ist genau wie im april, als es hieß, ich komme nicht mehr zurück. da war das mit den sozialen kontakten wohl kein problem. die ersten drei wochen. jetzt bin ich zurück aus der reha und alle freuen sich und ich habe verabredungen. schon strange. ich weiß genau, dass es auch wieder andere zeiten geben wird. aber eigentlich sollte ich das jetzt mal genießen. heute hat m. bei mir geschlafen, gleich kommt c. am we was micht l,m. und m. dienstag mit c. nach M. das sind doch richtige pläne, die gut tun.

ich hoffe, es hat was gebracht mit der reha und ich kann diese positiven sachen so behalten. ich habe nämlich wirkliche angst vor den löchern.

körperlich ganz gut. heute wenig medis, dennoch recht fit. das ist großer vorteil hier zu hause. dass ich auch mal pause machen kann. das ging da die letzten wochen ja nicht so wirklich. 

mama meinte, sie hört sich mal nach einer psychologin um. als begleitung, um das alles besser auszuhalten.  ich fände es okay. denke ich. mal sehen. ergibt sich dann.

c. hat mich angeschrieben. kurz nachdem ich hier war. sie hat einen tumor. 10 cm. so scheiße. aber sie zieht mich da so übel mit rein. und ich muss doch auf mich selbst aufpassen. ich muss doch mit meinen gedanken klarkommen und nicht immer nur an krankheiten und tod und komische dinge denken. sondern auch mal was anderes. auch wenns schwer fällt. das leben ist zu vielen einfach so scheiße. das merkt man erst, wenn man auch solche leute trifft, denen es auch schlecht geht. im alltag denkt man immer, alle sind gesund. wenn man dann aber leute kennenlernt, denen es ähnlich geht, dann merkt man, dass man nicht allein ist. aber so schön ist das gar nicht. diesen ganzen scheiß wünscht man nämlich eigentlich niemandem. das ist es ja, es gibt einfach so viel scheiß.

aber es gibt auch viel schönes. hoffentlich kann ich es sehen. 

18.8.10 18:56


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vielleicht muss man auch mal erklären, was ich meine. sollte man wohl. sollte ich wohl mal für mich.

hat sich viel geändert. eigentlich alles. so fast alles. oder alles. ja, also alles. 

ich bin krank. und kann vieles, was ich früher mal getan habe, nicht mehr tun. so gar nichts mehr. bis april habe ich mich zur schule gequält- trotz diagnose im november, trotzdem dreizehn klinikaufenthalten, trotz 50% fehlzeit. trotz der schmerzen. habs halt versucht. alles. eigentlich fings 2001 an. ja. da bin ich fast gestorben. da wars ganz knapp. ab da fings doch an. wenn ich so überlege, da gings los. mit allem. also bin ich schon länger krank.

tja. und jetzt? jetzt mache ich fernabi. bin ja erst 17. so auf eigene faust. ist verdammt scheiße. aber irgendwas muss ich machen.

gestern bin ich aus der reha zurück. jetzt muss ich sehen, wie ich hier klarkomme. irgendwie wird das schon. es gibt so ein paar sachen, die muss ich angehen. die will ich angehen. aber dazu was später mehr. 

17.8.10 12:43


wozu?

habe das schon öfter getan. sowas wie hier. bin nie dabei geblieben. aber diesmal wirds. muss es auch. damit ich was zu tun habe, wenn ich hier bin. geht ja so nicht. ging ja so nicht mehr. die letzte zeit. war ja nicht gut, was ich hier gemacht habe. jetzt will ichs ja anpacken. so richtig. man muss sich dem ja stellen. das braucht auch zeit, haben sie gesagt. haben sie wohl recht. also versuch ichs auch hier. wird schon. muss es ja.  

17.8.10 12:20



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